Häufig gestellte Fragen

 

 

Was genau ist denn die „Hautbarriere“?

Die Hautbarriere ist die wichtigste Schutzfunktion unserer Haut

Unsere Haut schützt uns in jedem Augenblick unseres Lebens vor Bedrohungen von außen, zu denen neben Viren, Bakterien und Pilzen auch Hautreizende Stoffe und Allergene gehören. Gleichzeitig schützt sie die Haut vor Austrocknung, indem sie den Verlust von Wasser über die Haut weitgehend verhindert (den so genannten transepidermalen Wasserverlust oder TEWL).

Um diesen Schutz bieten zu können, müssen in der Haut eine Vielzahl verschiedener Mechanismen ineinander greifen. Diese Mechanismen werden von Dermatologen unter dem Begriff „Hautbarriere“ zusammengefasst.

 Neben dem Kontakt der Zellen untereinander über besondere Proteine an der Zelloberfläche stellen die verschiedenen Lipide zwischen den Zellen einen wichtigen Teil dieser Barriere dar. Diese Lipide werden von den Zellen selbst hergestellt und müssen sowohl in ihrer speziellen Zusammensetzung wie auch in ihrer Schichtung exakt stimmen, um die Barrierefunktion korrekt ausfüllen zu können. Bei vielen Menschen, die an trockener Haut („Xerosis“) oder Neurodermitis leiden, kann beispielsweise auf Grund einer Veränderung des Erbguts in der Haut ein Teil dieser Lipide von den Hautzellen nicht richtig hergestellt werden – diese Menschen müssen ihre Haut von außen durch eine entsprechend zusammengesetzte Pflegecreme in ihrem Aufbau und ihrer Funktion unterstützen.    

Daneben stellt die Haut selbst ein so genanntes „immunologisches Organ“ dar, dass heißt, das sie viele Aufgaben des Immunsystems mit übernimmt. Unter anderem überprüft sie ständig sämtliche Stoffe, die in die obersten Hautschichten eindringen können auf ihre Gefährlichkeit für den Körper und stellt bei Bedarf Abwehrstoffe bereit, um diesen Gefahren entgegenzuwirken. Sollten die Hautzellen eine Gefahr erkennen, die sie nicht sofort alleine in den Griff bekommen, kann die Haut auch Botenstoffe ausschicken, die das übrige Immunsystem aktivieren und damit eine Entzündung an der Haut auslösen, um die Gefahr zu bekämpfen. Je nachdem, welcher Teil des Immunsystems zur Hilfe gerufen wird, äußert sich dass dann als Rötung, Juckreiz, Brennen, Schuppung oder dem Auftreten von Hautpickeln.

Je besser die Hautbarriere funktioniert, um so eher kommt sie mit den täglichen Angriffen von außen zurecht, ohne weitere Hilfe des Immunsystems zu benötigen. Je stabiler die Hautbarriere also ist, um so seltener werden Rötungen, Juckreiz oder Brennen auftreten.     

 

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